FRIEDRICH HÖLDERLIN: BLÖDIGKEIT

FRIEDRICH HÖLDERLIN: BLÖDIGKEIT Symposion und Literaturfest

Konzept: Thomas Eder

Richard Heinrich Friedrich Hölderlins späte Lyrik (ab 1800) galt lange Zeit als dunkel und hermetisch, sie wurde unter dem Signum des Sinnverlusts durch den ‚Irrsinn‘ betrachtet. Später hat die Hölderlin-Forschung gerade in dieser Sinnverweigerung Hölderlins Bedeutsamkeit für die Lyrik seiner Zeit, aber auch für die Dichtung seither insgesamt gesehen. In der Ode „Blödigkeit“, publiziert als einer von neun „Nachtgesängen“ in Friedrich Wilmans „Taschenbuch für das Jahr 1805“, ist diese Dunkelheit wohl am intensivsten wahrnehmbar. In ihr stellt sich Hölderlin die für ihn zentrale Frage der Aufgabe des Dichters. Im Hölderlin-Jahr, zum 250. Geburtstag des Dichters, nimmt das Symposium die Ode „Blödigkeit“ zum Ausgangspunkt einer aktuellen Beforschung vor allem seines Spätwerks. Dabei stehen Aspekte seiner Poetik und mit ihr verknüpfte geschichtsphilosophische Fragen im Fokus; gleichberechtigt sollen historische und aktuelle Ansätze zur Deutung des Gedichts behandelt werden. An den Abenden lesen Autorinnen und Autoren aus ihrem Werk, ein Konzert zusammen mit einer Lesung von Hölderlin-Gedichten findet statt. Programm folgt

Termin Eigenschaften

Datum, Uhrzeit 16.09.2021
Termin-Ende 19.09.2021
Veranstalter kunsthaus muerz
Ort kunsthaus muerz

Stadtgemeinde Mürzzuschlag
Wiener Straße 9
8680 Mürzzuschlag
stadtamt(at)mzz.at
+43 3852 2555 0
Öffnungszeiten:
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